Brandenburg

GEMO 2014

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War schon mal jemand in Brandenburg an der Havel? Von uns bisher keiner und es ist ein Versäumnis. Wunderschöne Stadt. Tilman, der als Chauffeur gute Dienste leistete, fühlte sich mit mir an Lübeck erinnert. Das war gestern um viertel nach acht und es lagen nicht ganz zwei Stunden störungsfreier Anfahrt hinter und ein spannender Wettkampftag vor uns.

Trotz intensiver Abstimmung im Vorfeld mussten doch wieder etliche Listen in letzter Minute geändert werden aber das WLan funktionierte, die drei Matten waren gut zu überschauen und es ging zügig los. Erfreulich groß die sächsische Delegation. Es rührt sich was im Freistaat und, um es vorwegzunehmen, als zweitbester Landesverband hinter Sachsen Anhalt abzuschneiden geht fürs erste in Ordnung. Als zweitbester Verein hinter Schönebeck ist eine Ansage!

Natürlich ist der Coach nie völlig zufrieden. Wenn ich aber ganz ehrlich bin, dann war das gestern ein verdammt guter Tag und ich bin sehr stolz auf mein Fighting Team. Fünf Goldmedaillen (Johanna, Jana, Max, Roy, Leo), zwei silberne (Emmy und Albert) sowie zwei bronzene (Patrick, Johannes), sprechen eigentlich für sich. Deshalb beschränke ich mich auf einige, die mir besonders erwähnenswert erscheinen.

Allen voran dieses mal Max Winderlich, in dessen Klasse wirklich Klasse vorhanden war. Er konnte sich erstmals gegen Laurens Becker durchsetzen und ließ sich im Finale auch von Marcus Büchner den Titel nicht mehr streitig machen. Das war eine erstklassige Leistung und macht richtig Lust auf die DEM.

Roy Heise rief alles ab, was er kann und hat mich mit seinem Kampfgeist nachhaltig beeindruckt. Stilles Wasser. Hut ab!

Jana Martini kämpfte ebenfalls in einer starken Gruppe. Meinen Verdacht, sie habe sich in den Sani verkuckt wies sie zwar vehement zurück. Es ging dennoch herzhaft zur Sache. Am Schluss gab es ein Dreieck und Jana gewann über die Feinwertung.

Albert Riehl hat technisch deutlich zugelegt und insbesondere seine Fegen lohnen offensichtlich intensiv trainiert zu werden. Das hat Potential. Völlig zurecht und hart erkämpft ging es ins Finale, wo Oliver Schicke allerdings sehr klar zeigte, dass er derzeit in einer anderen Liga kämpft. Trotzdem ein klasse Wettkampf von Albert.

Die Rückreise fand in entsprechend guter Laune statt und war ebenfalls, bis auf den obligatorischen Besuch in der Burgerbraterei, störungsfrei. Aschersleben, wir kommen!